Mein studentisches Reiseabenteuer nach Berlin

Vor etwa einem Monat stand mein Umzug von Magdeburg nach Berlin an. Da ich als
Studentin wenig Geld zur Verfügung habe, war ich mit der Frage des Transportes meiner
Möbel (darunter eine Küche) und Kartons komplett überfordert.
Meine Familie wohnt recht weit entfernt von mir und meine Freunde aus der Uni hatten
keine Zeit, da auch die Semesterferien begonnen hatten. Ich setze mich also verzweifelt in
meine mit Kartons vollgestellte, aber ansonsten leere Wohnung und suchte über mein
Handy im Internet nach günstigen Transportverleihen. Von da an realisierte ich mein
nächstes Problem: Da mein Führerschein nicht für einen Transporter ausreicht, würde ich
auch noch einen Fahrer bezahlen müssen, sollte sich niemand für den Job aus meinem
Bekanntenkreis finden.

Kurz bevor ich das Handtuch schmeißen wollte, sah ich die Anzeige, die alle meine
Probleme bezüglich des Umzugs lösen sollte: Ein studentischer Umzugshelfer aus Berlin
sollte mir helfen. Für wenig Geld lässt sich über das Internet ein Transporter samt
Umzugshelfer und Fahrer finden! Dass ich nicht selbst daran gedacht habe, wo doch alle
meine Kommilitonen gerade Ferienjobs nachgehen…
Mit dem Umzugsteam habe ich über das Internet alles wichtige vereinbart: Die Kosten,
Anzahl der Helfer, Datum des Umzugs, Startzeit und Route. Nichts stand meinem Umzug
mehr im Weg, denn den ausgehandelten Preis konnte ich bezahlen. Jetzt musste ich nur
noch auf die Zuverlässigkeit der studentischen Umzugshelfer Berlin hoffen.

Am Tag des Umzugs war ich sehr nervös. Eine Woche war vergangen, seit ich die
Studenten kontaktiert hatte. Kein weiteres Wort hatte ich mehr von ihnen gehört. Warum
auch? Schließlich sollte sie mir bei meinem Umzug helfen und mich nicht unterhalten.
Um zehn Uhr sollte es in Magdeburg losgehen, die Nachbarn hatten einen Parkplatz für
den Transporter freigeräumt.
Aber auf die Pünktlichkeit des Teams konnte ich mich verlassen. Drei Helfer, ein kleines
Auto und ein großzügiger Transporter parkten vor meiner Haustür, fünf Minuten nach zehn
Uhr. Das Team aus Studenten wirkte noch ein wenig verschlafen, versicherte mir jedoch
top-motiviert zu sein. “Das werden wir sehen”, dachte ich mir, denn meine neue Wohnung
befindet sich im dritten Stockwerk und ist nicht mit einem Aufzug zu erreichen.

Nachdem alles ordentlich verladen und gesichert war, nahm mich ein Student in seinem
Auto mit zur neuen Wohnung in Berlin und löste damit eine Problematik, an die ich bis
dahin gar nicht gedacht hatte. Ohne sich zu beschweren (abgesehen davon, dass sie sich
mit meinen schweren Kartons beluden) trugen die Umzugshelfer zusammen mit mir als
Dirigent meine Möbel und Kartons in den dritten Stock. Sehr bald war meine neue
Wohnung vollgestellt und der Umzug vollzogen. Die Bezahlung erfolgte in bar und direkt
nachdem der letzte Karton seinen Platz in meinem neuen Zuhause fand.
Ich hatte sehr viel Glück gehabt mit dem netten Team und würde sie jederzeit wieder um
Hilfe bei einem Umzug bitten. Danke!

Mein studentisches Reiseabenteuer nach Berlin
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